Was ist WMS?

Im FluGGS werden Geodaten, die von anderen Institutionen vorgehaltenen werden, als externe Geodienste eingebunden, wie die topographischen Karten und Luftbilder der Vermessungs- und Katasterverwaltung NRW (Geobasis NRW) oder die Schutzgebiete nach Naturschutzrecht des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LINFOS NRW). Außerdem ist es möglich, weitere weltweite Geodienste hinzuzuladen (Werkzeug „Dienste hinzuladen").

 

Diese Geodienste sind in aller Regel Web Map Services (WMS). Ein WMS ist ein Dienst (Web Service) zur standardisierten Publikation von Geodaten als Karten über das Internet. Ein WMS muss die WMS-Spezifikation des Open Geospatial Consortium (OGC) erfüllen.

 

Diese Standardisierung ermöglicht es, Geodaten zwischen verschiedenen Geoinformationssystemen auszutauschen und mit eigenen Daten nutzen zu können. Externe Daten müssen nicht mehr aufwendig in das eigene System integriert werden. Daten werden vom Datenerzeuger erhoben, gepflegt und bereitgestellt. Sie sind damit bestmöglich aktuell.

 

Ein WMS muss mindestens Karten liefern können. Ob darüber hinaus Objektinformationen, eine Legende oder Metadaten abrufbar sind, hängt von der Definition des Dienstes durch den Dienstanbieter ab. Die ganze Bandbreite der FluGGS-Funktionalitäten lässt sich auf diese Dienste nicht anwenden.

 

Im Jahr 2000 waren der Wupperverband und die Stadt Wuppertal deutschlandweit die ersten Institutionen die den WMS nutzbringend in der Praxis einsetzten und über diese Technologie ihre Geodienste gegenseitig institutions- und systemübergreifend zur Verfügung stellten.

 

Die WMS, die der Wupperverband frei zur Verfügung stellt, finden Sie auf der Seite WMS Adressen.

 

Andreas Rondorf
Hauptverwaltung
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