FlussGebietsGeoinformationsSystem
            Logo Wupperverband - für Wasser, Mensch und Umwelt

Schulprojekt Stausee Beyenburg

Gesamtschule Else Lasker-Schüler

Steckbrief Eintagsfliegenlarven

Name Merkmale Lebensraum Lebensweise Foto
Baetis rhodani Bei uns die häufigste Eintagsfliege der Gattung Baetis. Hinterleib der schlanken, nicht abgeflachten Larve jederseits mit 7 einfachen, eiförmigen Tracheenkiemenblättchen. Diese haben am Vorderrand kleine Dornen. Mit 3 langbehaarten Schwanzfäden. Unter Steinen oder in flutenden Wasserpflanzen langsam oder schnellfließender Gewässer, die leicht verschmutzt oder sauber sind. Überall verbreitet und sehr häufig. Die Larve kann durch schlängelnde Auf – und Abbewegungen des Hinterleibs recht flink schwimmen. Überwintert als Larve. Meist 2 Generationen im Jahr
Ecdyonurus venosus Flache, keilförmige Eintagsfliegenlarve vom Klammertyp mit auffällig nach innen verlängerten Seitenlappen der Vorderbrust. Der Kopf ist sehr breit und gerundet. Große Augen auf der Kopfoberseite. Vor allem auf der Unterseite von Steinen in Bächen und kleinen, schnellfließenden Flüssen des Berglandes. Fehlt in Norddeutschland. Häufig, oft massenhaft in klaren Fließgewässern. Durch seine starke Abplattung ist er sehr gut an reißende Strömung angepasst. Zum Teil nimmt er Nahrung auch direkt aus der Strömung auf.
Epeorus sylvicola Einzige Eintagsfliegenlarve mit 2 Schwanzanhängen. Sehr flachgedrückte Larve vom Klammertyp. Augen auf der Oberseite des Kopfes; 7 Paar seitliche Tracheenkiemen liegen wie Dachziegel übereinander. Auf Steinen in schnellfließenden, sauerstoffreichen Bächen und kleinen Flüssen. Im Bergland recht häufig; fehlt in Norddeutschland. Sehr sauerstoffbedürftig. Kann Tracheenkiemenblättchen nicht bewegen und ist daher auf strömendes, sauerstoffreiches Wasser angewiesen.
Ephemera spec. Große Eintagsfliegenlarve vom Grabetyp mit rundem Körper und kurzen, kräftigen Beinen. Hinterende mit 3 kurzen, bewimperten Schwanzanhängen. Kleiner Kopf mit 2 zahnartigen Vorsprüngen am Vorderrand. Große sichelförmige Mandibeln, deren Spitzen nach außen gebogen sind. 7 Paar, am Rand langgefranste, 2ästige Tracheenkiemen. In schlammigen und sandigen Böden im Uferbereich von Seen und Flüssen. An reißenden Bergbächen mit wechselndem Wasserstand hält sie sich in den Sandablagerungen ruhiger Uferbuchten auf. Mit den Verlängerungen der Mandibeln und den kräftigen Vorderbeinen gräbt die Larve Gänge im Boden des Gewässers. Dabei ernährt sie sich offenbar von im Boden enthaltenen Tier- und Pflanzenresten.
Rhitrogena semicolorata Flache Larve vom Klammertyp mit 6 aus je 1 Blättchen und 1 Fadenbüschel zusammengesetzten Tracheenkiemenpaaren. Die Kiemen des 1. Paares sind sehr groß, haben einen gewellten Rand und berühren sich fast auf der Bauchseite. Ein gutes Kennzeichen ist ein dunkler Punkt mitten auf den Oberschenkeln. Auf Steinen in reißenden Gebirgs- oder Quellbächen. Häufig. Ernährt sich vor allem von Kieselalgen, die er mit seinen Mundwerkzeugen von den Steinen abschabt. Übrigens dienen die Tracheenkiemen auch als Haftapparat, mit dem sich die Larve gut der Strömung widersetzen kann.
Habroleptoides confusa Eintagsfliegenlarve vom Kriechtyp; leicht an den 7 Paar gegabelten Tracheenkiemen zu erkennen. Unter Steinen in kalten, schnellfließenden Bergbächen recht häufig. In langsamfließenden Gewässern der Ebene seltener. Die Tracheenkiemen stehen normalerweise vom Körper ab, so dass sie gut von frischem Wasser umspült werden. Nur in der Ruhelage und auf der Flucht liegen sie dem Körper an. Man findet sie oft in Gesellschaft der Gattungen Ecdyonurus und Rhitrogena.


zurück zu Station 1a

zurück zu Station 2a

zurück zu Station 2b

Kontakt · Impressum · Rechtliches · zur Startseite · © 2010 Copyright Wupperverband